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Eingewöhnung

Für die meisten Kinder bedeutet der Kitabesuch die erste Trennung von der/den gewohnten Bezugsperson/en. Deshalb legen wir großen Wert auf eine langsame und behutsame Ablösephase vom Elternhaus. Kinder sind in ihrem Bindungsverhalten sehr unterschiedlich. Daher gestalten wir die erste Zeit für jedes Kind individuell unter Berücksichtigung des Modells der „Sanfte Eingewöhnung“ des „Krüger & Thiel Institut“.

Das persönliche Gespräch und der regelmäßige Austausch mit den Eltern haben für uns, insbesondere in der Eingewöhnungszeit, einen besonderen Stellenwert. Nur gemeinsam mit den Eltern können wir die Gesamtentwicklung des Kindes verfolgen und optimal begleiten.

Für kurze Informationen und Absprachen sind die Zeiten während der Bring- und Abholphasen ideal. Für ausführliche Gespräche nehmen wir uns mehr Zeit nach vorheriger Terminabsprache.

  • Bereits imVorstellungsgespräch werdenden Eltern die Bedeutung und der Ablauf der Eingewöhnung verdeutlicht.
  • Im Aufnahmegespräch füllen wir gemeinsam mit den Eltern einen Fragebogen aus, der z. B. Vorlieben, gewohnte Rituale, Trennungserfahrungen, ggf. chronische Erkrankungen oder Allergien des Kindes beschreibt.
  • Erste „Schnuppertage“ vor unserer Sommerschließungszeit.
  • Beginn der Eingewöhnung ist nach der Sommerschließungszeit.
  • Kennenlernphase: In den ersten Tagen stundenweise Anwesenheit von Kind und Berzugesperson in der Stammgruppe, vorsichtige und spielerische Kontaktaufnahme durch die pädagogische Fachkraft, die  vom Kind nach seinen Befindlichkeiten als zukünftige neue und zunächst feste Bezugsperson zugelassen wird.
  • Sicherheitsphase: Erster Trennungsversuch, wenn sich das Kind längere Zeit mit einer der Erzieher*innen oder anderen Kindern beschäftigt. Die Bezugsperson verabschiedet sich vom Kind. Die Länge der Abwesenheit richtet sich nach der Reaktion des Kindes. Zunächst verbleibt die Bezugsperson in der Kita. Die Abwesenheit der Bezugsperson wird zunehmend gesteigert, jedoch nur, wenn sich das Kind von der Fachkraft trösten lässt. Zunehmende Übernahme von pflegerischen Aufgaben durch die Fachkraft.
  • Trennungsphase: Wenn die Trennungen leichter werden, kann die Bezugsperson die Kita verlassen, muss aber erreichbar bleiben. Es werden feste Abholzeiten vereinbart, an die sich die Bezugsperson halten muss. Das Kind verbleibt zunächst bis zum Mittagessen in der Kita.
  • Schlussphase: Ist das Kind eingewöhnt und kann schlafen gelegt werden, kann die Betreuungszeit ausgedehnt werden.